News 2014

08.12.2014
Streckenreaktivierungen in Bayern: ein Hürdenlauf!


Bericht über die Fachtagung Streckenreaktivierungen in Bayern im Bayerischen Landtag am 25.11.2014 unter:http://www.gruene-fraktion-bayern.de/themen/verkehr/bahn-und-transrapid/streckenreaktivierungen-bayern-ein-huerdenlauf

 

24.11.2014
Höllentalbahn im thüringer Koalitionsvertrag

Seite 78
10.2 Regio-S-Bahn / Pendler-Parkplätze / Schienenlücken
Erfurt wurde und wird als zentraler Knoten für den Fern- und Nahverkehr ausgebaut. Um auch andere Städte und Kommunen gut per Schiene anzubinden, sollen neue Regio-S-Bahnen und bessere Taktungen die Fahrt- und Umsteigezeiten verkürzen. In den Regio-S-Bahn-Takt soll auch Gera eingebunden werden. Es soll geprüft werden, welche Mittelzentren ebenfalls in den Regio-S-Bahn-Takt einbezogen werden können. Wo keine ausreichende Regio-S-Bahn-Anbin – dung realisiert werden kann, wird die Einrichtung zusätzlicher Schnellbuslinien geprüft. Um die gemischte Nutzung von Verkehrsmitteln zu erleichtern, werden wir die Einrichtung wei – terer Pendler- und Park- sowie Bike&Ride-Parkplätze unterstützen. Wir setzen uns für die Schließung von Schienenlücken bei Werrabahn und Höllentalbahn, den Regelverkehr der Rennsteigbahn (Ilmenau-Themar) sowie die Unterstützung von Initiativen ein, die das Schienennetz im Freistaat für touristische Zwecke nutzen, erhalten und reaktivieren wollen.

Höllentalbahn im Bundesverkehrswegeplan
sh. unter http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/VerkehrUndMobilitaet/bvwp-uebersicht-vorhaben-schiene.pdf?__blob=publicationFile
Seite 29, vierte Zeile von unten
NBS Blankenstein (Saale) – Marxgrün Blankenstein (Saale) – Marxgrün Wiederaufbau auf vorhandener T rasse, 1 – gleisig, nicht elektrifiziert

10.11.2014
Eröffnung des deutschen Wanderdrehkreuzes in Untereichenstein


Beim Wandern und den Wegen dazu hat man die Deutsche Teilung an dieser Stelle gekonnt und vor allem sichtbar überwunden.

Fränkische und Thüringische Wanderwege treffen sich auf Fränkischem Boden in Rufweite der Selbitz und genau vor dem Ort Blankenstein. Wer den Rennsteig geht, kommt in ca 300 Metern am Rathaus und dann am Bahnhof Blankenstein vorbei.
Dort wäre eben auch die ideale Verknüpfung zum ÖPNV in Richtung Thüringen hinein und auch in Richtung Oberfranken. Leider ist die Deutsche Teilung durch die fehlende Höllentalbahn im Schienennetz noch deutlich zu spüren.
Sogar der Fahrradfahrer kommt von hier durch geschickte Ausnutzung von Wege-Angeboten mühelos bis in die Fichtelgebirgsregion. Der Rückweg per Zug oder auch die Anreise dorthin um dort starten zu können, ist mehr als beschwerlich und so einfach nicht machbar.
Auch 24 Jahre nach der Grenzöffnung offenbart sich hier ein Fehler im System, eine Lücke im Schienennetz. Bleibt zu hoffen, das die geglückte Verbindung von 4 überörtlichen Wanderwegen auch durch Wiederherstellung dieser kurzen Schienenstrecke ergänzt und quasi touristisch abgerundet wird.
Bei der Einweihung des Wanderdrehkreuzes haben die Thüringische und die Bayrische Seite eindrucksvoll gezeigt, dass Zusammenarbeit und vor allem Einigkeit im Wollen möglich ist. Da wird der traditionelle Rennsteig einfach hinüber nach Bayern verlängert (das letzte (erste) R-Zeichen ist auf dem Pfeiler der Selbitzbrücke), auch wenn hier Thüringische Zeitungen, Kommunalgrenzen, Regionen, Zuständigkeiten und sonstige Bereiche enden und durch diesselben Einrichtungen in Bayern sich wiederholen und fortsetzen. Unser Wunsch geht dahin, dass man genau diese Einigkeit mit dem Wiederaufbau der Gleise der HTB erneut demonstriert und damit den Schatten, den diese Grenze immer noch wirft, endlich überwindet…
Bemerkenswert war vor allem ein Foto der PP-Präsentation im Rennsteigsaal, die Fotos von der Grenzöffnungszeit zeigt. War doch auf einem der SW-Foto ganz deutlich ein Transparent zu erkennen, das DDR Bürger 1989 hochgehalten haben. Dort stand die Forderung zu lesen „Verbindung nach Hof wieder herstellen“. Dem ist auch heute nichts hinzuzufügen. Erst mit der Höllentalbahn kann man davon sprechen , dass hier zusammengewachsen ist, was zusammen gehört.

Wanderdrehkreuz Blankenstein
Wanderdrehkreuz Blankenstein
Staatssekretärin Inge Klaan, Umweltministerin Ulrike Scharf, Geschäftsführer Leonhard Nossol ZPR Blankenstein, Fritz Sell
Staatssekretärin Inge Klaan, Umweltministerin Ulrike Scharf, Geschäftsführer Leonhard Nossol ZPR Blankenstein, Fritz Sell

Im Anschluss der Veranstaltung trafen sich (von rechts) die th. Staatssekretärin Inge Klaan, die bay. Umweltministerin Ulrike Scharf, Geschäftsführer Leonhard Nossol ZPR Blankenstein und Fritz Sell, HOELLENNETZ zu einer Diskussion zum derzeitigen Status der länderübergreifenden Höllentalbahn.

06.11.2014
Aktueller Flyer HOELLENNETZ 2014

Nachdem unser Flyer doch schon einige Jahrre auf dem Buckel hatte und die Auflage von 10.000 Stück aufgebraucht war ist nun die Neuauflage (ebenfalls 10.000 Stück) verfügbar.

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29.09.2014
Peter Hagen kommentiert: Erfreuliche Baustelle

OTZ – Peter Hagen zur Großbaustelle bei der Bahn
Erfreulicher können die gegenwärtigen Einschränkungen bei der Bahn kaum sein: Schienen und Schwellen, ja teilweise das gesamte Gleisbett müssen entlang der Strecke Leutenberg – Blankenstein erneuert werden. Weil die „normativen Nutzungszeiträume der Anlagen erreicht beziehungsweise überschritten“ sind, wie das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr auf eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Ralf Kalich (Die Linke) wissen ließ. Mit den Baumaßnahmen werde vermieden, dass es auf der Strecke zu Geschwindigkeitsreduzierungen oder gar Lasteinschränkungen kommt. Na das klingt doch nicht gerade nach einer überflüssigen Trasse und weckt die Hoffnung, dass noch recht lange Züge bis Blankenstein verkehren werden. Leider noch nicht darüber hinaus, denn der Ausbau zur Höllentalbahn lässt weiter auf sich warten. Obwohl es im jetzt auslaufenden Koalitionsvertrag der Thüringer Landesregierung zumindest verbal ein Bekenntnis zu diesem Lückenschluss gab. Aber neue Regierung, neue Chance – neue Baustelle?

Den Kommentar mit Link zum Pressebericht finden Sie unter:
http://www.otz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Peter-Hagen-kommentiert-Erfreuliche-Baustelle-938955113

22.09.2014
Leader-Projekt: Welche Projekte brauchen Unterstützung?

Die Bürger des Landkreises Hof sind aufgerufen, Ideen zu entwickeln und Projekte zu nennen, die sie für zuschusswürdig halten. Hier geht’s zum Fragebogen!
FRANKENPOST – von Roland Rischawy
Michael Stein drückt das Anliegen volkstümlich aus: „Wir fragen die Bürger: Habt ihr Lust, eine Million Euro zu verteilen in der Region? Wenn ja: Für welche Projekte würdet ihr welchen Prozentsatz der Summe vergeben“, sagt der Geschäftsführer der Lokalen Aktionsgruppe des Landkreises Hof (LAG). Und Steins Chef Dr. Oliver Bär, der neue Landrat des Landkreises und Vorsitzender der LAG, bringt die Bedeutung des europäischen Förderprogramms Leader und die anstehende Bürgerbefragung in der Region auf den Punkt: „Die Bürger des Landkreises können ihre Heimat mitgestalten und weiterentwickeln. Sie können mit entscheiden, für welche Projekte in den kommenden sechs Jahren Fördergelder eingesetzt werden sollen.“

Der Landrat erinnert daran, dass in der abgeschlossenen Förderperiode (2007 bis 2013) viele Projekte und vielfältige Maßnahmen im Landkreis verwirklicht worden seien, „die ohne das Leader-Programm nicht zustande gekommen wären“. Er präsentiert eine Liste, auf der Projekte ausgewiesen sind, die zusammen 6,4 Millionen Euro kosten und fast zur Hälfte (3,12 Millionen) aus dem Leader-Fördertopf finanziert werden. Dazu gehört als herausragendes Beispiel der Bau des Erika-Fuchs-Hauses (des Donald-Duck-Museums in Erinnerung an die weltweit bekannte Schwarzenbacher Comic-Übersetzerin): Dieses Projekt, veranschlagt mit 1,2 Millionen Euro, wird von der Europäischen Union mit 490 000 Euro gefördert. Das Kooperationsprojekt Loipenmanagement im nördlichen Fichtelgebirge erhielt 349 000 Euro, der Verein Faßmannsreuther Erde bekam für seine Kräuterschule im Naturhof bei Rehau 79 000 Euro, die Gemeinde Döhlau für die Aufwertung des Naherholungsgebietes Quellitzsee in Tauperlitz 103 000 Euro, und die Projekte sowie das Marketing der Genussregion Oberfranken, in die sich alle neun Lokalen Aktionsgruppen in Oberfranken einbringen, waren der EU 239 000 Euro wert.

Jetzt geht es nach den Worten von Landrat Bär darum, neue Ideen einzubringen und den Erfolg fortzusetzen. Der Vorsitzende der Aktionsgruppe deutet unterschwellig an, dass es sich – mit Blick auf rund drei Millionen Euro für die abgeschlossene Förderperiode – nicht unbedingt um weltbewegende Summen handle. „Aber es geht nicht nur um das Geld“, gibt Bär zu bedenken. „Es geht darum, durch eine Anschubfinanzierung vielfältige Projekte im ganzen Landkreis zu ermöglichen und damit Aktionen anzustoßen, einen Mehrwert zu schaffen.“ Leader und seine positive Wirkung solle Menschen zusammenführen, solle die unterschiedlichsten „Player“ an einen Tisch bringen. „Sie sollen die Maßnahmen und Projekte sozialer, kultureller, technischer und wirtschaftlicher Natur fortführen und neue Aktionen drum herum anstoßen.“

Jetzt haben die Bürger der Region das Sagen. „Wir haben einen Fragebogen ausgearbeitet, den jede Bürgerin, jeder Bürger, jede Einrichtung und jeder Verein in der Region ausfüllen kann“, sagt Geschäftsführer Stein. „Bis zum Oktober können die Teilnehmer auf diese Weise mit entscheiden, welche regionale Entwicklungsstrategie für den Landkreis Hof für die Förderperiode 2014 bis 2020 aufgestellt werden soll. Der Fragebogen beginnt mit der Frage: „Angenommen: Für die finanzielle Förderung von Projekten im Landkreis Hof stehen Ihnen für die kommenden sechs Jahre eine Million Euro zur Verfügung. Für welche Bereiche würden Sie das Geld verwenden wollen?“ Dann sind fünf Projekt-Bereiche genannt: Brauchtum/Kultur/Tourismus sowie Jugend/Soziales/Familie und Bildung/Qualifizierung/Wissen und Natur/Umweltschutz/erneuerbare Energien sowie Gesundheit/Versorgung im Alter, gefolgt von dem sechsten Punkt „Sonstiges“. Die Beteiligten können für jeden Bereich eine Prozentzahl angeben. Die Summe daraus ergibt eine Million Euro.

Eine gute Nachricht zu diesem Thema kommt aus München. Demnach können die Kommunen, Vereine und Verbände in den strukturschwachen ländlichen Gebieten Oberfrankens in der neuen EU-Förderperiode bis 2020 mit höheren Zuschüssen für Projekte rechnen, die zur Stärkung und Weiterentwicklung der Heimatregion beitragen. „Die Staatsregierung will die Fördersätze für Regionen mit besonderem Handlungsbedarf von gegenwärtig durchschnittlich 50 auf 60 Prozent erhöhen“, sagte der zuständige Ministerialrat Dieter Ofenhitzer im Europaausschuss des Landtages. Insgesamt würden in der neuen Förderperiode 78 statt bisher 73 Millionen Euro an EU-Geldern zur Verfügung stehen. Auch der Freistaat Bayern plane eine Erhöhung seiner Kofinanzierungsmittel von zuletzt knapp 20 Millionen Euro.

„Wir sind gespannt, welche Ideen und Projekt-Vorschläge aus der Bevölkerung kommen werden“, sagt Regionalmanager Michael Stein. „Wenn die Mitglieder der Aktionsgruppe mit Hilfe der Landkreis-Bürger stichhaltige und sinnvolle Anregungen für die Entwicklungsstrategie zusammentragen, dann stehen uns voraussichtlich ab Mitte des Jahres 2015 wieder neue Fördergelder zur Verfügung.“

Den gesamten Pressebericht finden Sie unter:
http://www.frankenpost.de/lokal/hofrehau/hof-stadt/Leader-Projekt-Welche-Projekte-brauchen-Unterstuetzung;art2390,3481226

Kommentar HOELLENNETZ:
Jetzt sind Sie an der Reihe ein konkretes Projekt vorzuschlagen! Auf unserem Weg steht als nächstes die Erstellung einer standardisierten Nutzen-Kosten Analyse an. Dies wäre ein nächster kleiner Baustein innerhalb der weiteren Projektentwicklung (Anschubfinanzierung) wofür sich genannte Fördermittel wie beispielhaft genannt hervorragend einsetzen lassen.

09.08.2014
Ulf Rathgebers Woche: Grenzenlose Zusammenarbeit

Ulf Rathgeber über die Kooperation von Pottiga und Plesná und die Höllentalbahn

Seit geraumer Zeit wird die Zusammenarbeit zwischen den beiden Kommunen Pottiga , auf deutscher Seite, und Plesná , auf tschechischer Seite gepflegt und intensiviert. Mit viel Enthusiasmus, mit wirklicher Freundschaft, viel Freude aneinander und Herzlichkeit. Dank der internationalen Kooperation entstehen in Thüringen , wie in Böhmen , durch die Europäische Union geförderte Begegnungszentren, in denen dank moderner Technik die Sprach-Grenzen überwunden werden können. Verstehen muss man sich schon, in der „Euroregion Eger“. Es ist in der jüngeren Generation, mit dem jeweiligen Spracherwerb dafür zu sorgen, dass auch diese Barriere immer weiter sinkt. Eine unschöne Barriere ist 1945 geschaffen worden, als an der Interzonengrenze zwischen der sowjetischen und der amerikanischen Besatzungszone die Bahnverbindung zwischen Blankenstein und Blechschmidtenhammer gekappt worden war. Ein schmerzhafter Einschnitt, der bis heute – und das trotz fast 24 Jahren deutscher Einheit – immer noch besteht. Absurd, genauso wie die fehlende Linkenmühlebrücke über den Hohenwartestausee. Nur mit entscheidenden Verbesserungen der Infrastruktur kann es eine gedeihliche Entwicklung geben. Der CDU-Landtagsabgeordnete Siegfried Wetzel hat sich über viele Jahre für die Höllentalbahn zwischen Blankenstein und Blechschmidtenhammer eingesetzt. CDU-Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht übrigens beim Tag der offenen Tür in der Zellstoff- und Papierfabrik Blankenstein im Jahr 2012 auch. Zumindest verbal. Sie wollte mit ihrem Amtskollegen, CSU-Chef Horst Seehofer , darum ringen. Passiert ist in den vergangenen zwei Jahren offiziell nichts. Zumindest zwischen dem bayerischen Selb und dem böhmischen Asch (A) geht es mit der Reaktivierung der Bahnlinie voran. Der erste von hoffentlich zwei Lückenschlüssen. Die Reisegruppe aus Pottiga , die jüngst nach Plesná mit dem Bus unterwegs war, könnte dann auch mit der Bahn fahren. Von Franzensbad (Frantikový Lázne) bis Plesná (Fleißen) sind es nur etwa 13 Kilometer.
Ulf Rathgeber / 09.08.14 / OTZ

03.07.2014
EU-Pro-Kopf-Vergleich: Schienen-Investitionen im Länder-Ranking
Deutschland hinkt beim Netzausbau hinterher

Berlin, den 3. Juli 2014. Im Vergleich zu vielen europäischen Nachbarn steckt Deutschland seit Jahren zu wenig Geld in sein Schienennetz. Nach Berechnungen der Allianz pro Schiene und der Unternehmensberatung SCI Verkehr belegt Deutschland im Ranking zwischen ausgewählten europäischen Ländern auch 2013 einen der hinteren Ränge. Danach kommen die Länder auf die folgenden Pro-Kopf-Summen bei ihren staatlichen Infrastruktur-Investitionen in das Schienennetz: Spitzenreiter Schweiz investierte 366 Euro pro Bürger, gefolgt von Österreich mit 199 Euro pro Einwohner. Beide Alpenländer sehen für ihre Schienennetze seit Jahren höhere Summen vor als für ihre Straßeninfrastruktur. Doch auch in anderen Ländern boomt der Netzausbau: Schweden brachte 160 Euro pro Bürger auf, die Niederlande 139 und Großbritannien 120. In Italien (81) setzte die Politik ebenfalls klare Signale für die Ertüchtigung des Netzes, während Deutschland mit 54 Euro pro Bundesbürger den Anschluss an wirtschaftlich potente Länder in Europa zu verlieren droht. Unter den betrachteten Ländern investierten im Jahr 2013 lediglich Frankreich (47 Euro pro Kopf) und das rezessionsgeplagte Spanien (27 Euro pro Kopf) weniger in ihre Eisenbahninfrastruktur als Deutschland.

17.03.2014
Ära Hering ist Geschichte – neuer Start für die Höllentalbahn

Der jahrelange verbissene, teils sogar unseriöse Widerstand des nicht mehr angetretenen Landrat Bernd Hering wird in kurzer Zeit endlich ein Ende haben.
Noch muss die Stichwahl am 30.03.2014 abgewartet werden, um zu wissen mit welchem Landrat (Alexander Eberl oder Dr. Oliver Bär) ein neuer Start für das Projekt Wiederbelebung der Höllentalbahn angegangen werden kann. Die grundsätzliche Bereitschaft dieses Thema neu und unvoreingenommen zu diskutieren haben beide Kandidaten in Einzelgesprächen vor der Wahl bekräftigt.
Wir haben unterdessen die Zeit genutzt und einen bislang völlig unbeachteten Aspekt aufgearbeitet:
Unter Annahme der vertakteten SPNV-Fahrzeiten Hof-Saalfeld, einer Kreuzung/Flügelung in Marxgrün und mit den daraus veränderten Fahrzeiten an den Haltepunkten Selbitz, Naila, Marxgrün und Bad Steben ergeben sich bei Betrachtung wirtschaftlicher Busumläufe erhebliche Verbesserungen in der Anbindung und der Stationsauswahl des ÖPNV im Umgriff des Altlandkreises Naila. Hieraus könnten sehr starke Fahrgastzuwächse auf der KBS 857 Hof-Bad Steben erwachsen………..so man es will.