7 Gedanken zu „CSU-Räte weiterhin dagegen“

  1. Sehr geehrte Dame und Herren

    Mein Name ist Helmut Schulz u lebe im Allgäu.
    Da ich mich schon immer für die Eisenbahn interessiert
    habe u schon öffters in ihrer Region im Urlaub war ,kenne
    ich die Strecke.

    Es ist sehr schade das man wegen 5 km die für die Region sehr
    wichtige wären ,immer am Naturschutz scheitert
    Ich finde es schon sehr wichtig das man die Natur schützt
    aber wenn ich an die ganzen LKW, s denke ,was da für ein Dreck in die Luft geblasen wird, der Lärm auf den Straßen u der Stau, dann fragt man sich doch was
    Ist besser??? Für mich ist es die Bahn .

    Erstens wäre die Papierfaprik viel besser ausgelastet.
    Zweitens wären die Million Euro die in die Fabrik investiert wurden ,schneller wieder rentabel.

    Wenn auch manche Pflanzen u Tiere weichen müssten
    Es gibt so viele Möglichkeiten die den Tieren u Pflanzen nicht schaden würde. Man kann auch Tiere Umsiedeln, zumal sich Tiere schnell an Geräusche gewöhnen
    .Es wären ja keine 100 km. Es handelt sich um 5 km.
    Wenn man von Saalfeld nach Lobenstein mit der Bahn fährt ist das ganze
    Gebiet ein wunderschönes Naturparadies.
    Da sind schon immer schwere Holzzüge unterwegs gewesen .
    Das beweist doch das dieses Projekt umsetzbar wäre.
    Die Zukunft ist nicht der LKW, sondern die Bahn wenn man
    nur überlegt 2,5 LKW Ladungen für einen Waggon ,
    dann erübrigt sich doch die Frage so ein Projekt zu verhindern
    Ich würde mich freuen wenn dieses Vorhaben gelingen würde

    Mit freundlichen Grüßen
    Helmut Schulz

  2. Hallo zusammen,

    was sich mir als Ortsfremdem nicht erschließt: wieso kann der Rat von Bad Steben ein Bahnprojekt blockieren, an dessen Strecke es gar nicht liegt? Ob und wie haben sich die Räte von Lichtenberg und Naila positioniert?

    In Lichtenberg sollte doch klar sein, dass ohne SPNV-Konzept die Pläne zur Frankenwaldbrücke nur in einem Verkehrschaos münden können, wenn man für bis zu 400.000 Gäste / Jahr auf gerade mal 600 Parkplätze limitiert. Sollte das Projekt der geplante Renner werden, müsste man dann nicht in einer Corona-freien Hochsaison von mehr als 10.000 Gästen / Tag ausgehen?

    Der Bayerische Wald macht seit langem vor, wie nachhaltiger Tourismus funktionieren kann: ich komme an, motte den PKW ein – und dann alles nur noch zu Fuß / Rad / ÖPNV.

    Mit einem wiederbelebtem Bf. Lichtenberg, und nur dann, wären die vorgesehenen Shuttle-Verkehre dauerhaft wirtschaftlich durchführbar.

    Hp. Hölle noch als Bahnangebot dazu für jene, die gern mehr als 5 km wandern.

    Was die Holz-LKWs angeht: der Landkreis Hof wird gewiss einen Anlass finden können, so dass für ein paar Monate diese wegen einer Umleitung leider Bad Steben durchqueren müssen …

    Viele Grüße aus Wiesbaden

    PS: nach meiner Kenntnis gab es Fledermäuse bereits vor stillgelegten Bahntunneln …

  3. Wenn man die Argumentationen der Typen aus Bad Steben sich verinnerlicht wird einem klar, welche Schäden ein Bayerisches Bildungssystem verursachen kann. Hoch lebe der Weihrauch. Gott segne die Umnachteten, Amen.

  4. Ich kann auch nicht verstehen, das sich manche da so schwer tuen.
    Es wird schon so sein wie weiter oben beschrieben, da sitzen überwiegend gestandene Erwachsene Männer in Öffentlichen Ämtern, deren größtes Problem ist das da ein von “Linken” Regiertes Bundesland Vorteile haben könnte aus der Reaktivierung dieser paar Kilometer Schienen. Vergessen dabei aber völlig, das sich gerade auch Bayrischen Waldbesitzern damit Absatz Möglichkeiten für ihr Schadholz erschließen könnten und so zu mindest noch ein minimaler Gewinn erwirtschaften lässt.
    Vor 40zig Jahren begann eine Fehlentwicklung hin zum Straßenverkehr, unter dessen folgen wir jetzt alle leiden. Es wurden Bahnstrecken, Rangiergleise und Industrieanschlüsse um jeden Preis stillgelegt, so das nur der Transport via LKW möglich blieb und heute jammern alle über die LKW Flut auf den Autobahnen ..!
    Wenn ich lesen muss, das zehntausende Tonnen Zuckerrüben via LKW hunderte Kilometer zur nächsten Zuckerfabrik gefahren werden, dann wundere ich mich nicht mehr, warum auf der AB soviele LKW´s unterwegs sind.
    Und deshalb müssen diese alten Bahnstrecken reaktiviert werden, nicht nur die Höllentalbahn, sondern auch andere Bahnstrecken.
    Bei der Reaktivierung könnte man darauf achten, das Abstellgleise geschaffen oder die teilweise noch vorhandenen Gleisanlagen alter Bahnhöfe erhalten bleiben, damit dort Schadholz/ Zuckerrüben etc. auf die Bahn verladen werden können.
    ÖPNV über weitere Strecken z.B. aus dem ländlichen Raum in die Ballungszentren, macht auch nur Schienen gebunden sinn.
    Gerade Kommunalpolitiker*innen im Ländlichen Bereich sollten Interesse daran haben das eine gute ÖPNV Anbindung via Schiene in die Ballungszentren besteht oder geschaffen wird.
    Und das mir jetzt niemand mit dem E-Auto argumentiert, das E-Auto mag ja Schadstofffrei vor Ort sein aber das E-Auto ist Körperlich immer noch vorhanden und muss folglich irgendwo die Arbeitszeit über geparkt werden. Und Parkraum ist das letzte, was Städte schaffen wollen ..! Die Städte werden über kurz oder lang keinen Pendelverkehr in ihre Städte mehr haben wollen und schon gar nicht den dafür benötigten Parkraum her geben wollen. Auf den Flächen, werden die Wohnbebauung errichten.
    Es ist zu hoffen das es auf Dauer mehr weitsichtige Politiker*innen gibt, die der Reaktivierungen von Bahnstrecken positiv begegnen.
    Wie es sein kann, zeigt die “Schönbuchbahn” (einfach bei YouTube “Eisenbahnromantik” ansehen).

  5. Die CSU sollte sich um Redlichkeit und weniger Korruption in ihren eigenen Reihen mühen, anstatt sich um ungelegte Eier und Coronamasken zu kümmern. Aber, es sieht so oder so danach aus dass ein CSU Mann das letzte Mal Vekehrsminister war. Gut so.

  6. Zu verstehen warum die Räte aus Bad Steben meinen sich gegen die HTB zu positionieren ist nur möglich wenn man sich mit der Denkstrukturen dieser Lokalpolitiker beschäftigt. Da keiner von uns Gedanken lesen kann ist es schwierig die wahren Gründe zu entdecken. Zudem sind viele der Beteiligten nicht dafür bekannt transparent und nachvollziehbar zu argumentieren.
    Die Scheinheiligkeit wird besonders beim Argument bezüglich Umweltschutz deutlich. Wie schnell haben sich FW und CSU bei der Genehmigung der Frankenwaldbrücke in den Armen gelegen und innerhalb von 8 Wochen sich gegen die Empfehlungen des Naturschutzbeirat der Regierung von Oberfranken entschieden. Betrachtet man das 30 Jahre herumgeeire bezüglich der HTB muss sich schon fragen welche Interessen hier verfolgt werden.
    Ich erlaube mir mal zu spekulieren was ich eigentlich ungern mache, aber da selbst MdL König, Landrat Bär oder Bürgermeister Horn und seine Fraktion es nicht für nötig halten zu diesem Thema zu kommunizieren:
    1. Bayern ist und bleibt ein Bundesland in welchem die Mobilität auf der Straße vorrangig gefördert wird. Die Verflechtungen mit AUDI und BMW macht sich hier nach Jahrzehntelangem Regieren durch die CSU besonders bemerkbar. Dazu passt auch dass die Euros für den Straßenbau sehr schnell fließen. Dazu nutzt Bayern Ihren Einfluss durch das BMVI in unfairer Weise aus. Das dürfte auch einer der Gründe sein warum sich ein MdL König so vehement gegen die HTB ausspricht. Er wird sich hüten gegen die Vorgaben aus München zu arbeiten.
    2. Das Projekt Frankenwaldbrücke, dessen negative Folgen gerne unter den Tisch gekehrt werden, ist der Liebling der CSU in dieser Region und auf Steuermittel von 22 Millionen (Stand 2020) angewiesen. Da brauch es keine konkurierende Projekte.
    3. Seit Kriegsende wurde sicherlich so manches Grundstück entlang der Strecke preiswert verkauft in der Hoffnung dass die HTB nicht mehr belebt wird.
    4. Dann ist da noch die Situation, dass Herr Ramelow (Thüringen) sich für dieses Projekt wegen dem Zellstoffwerk auf Thüringischem Boden stark macht. Da geht schon gar nicht dass Bayern sich zu Gunsten eines neuen Bundesland stark macht und wenn das auch noch von einem Linken regiert, grenzt das schon an Landesverrat. Ja wir leben im Jahr 2021 und nicht in der Zeit als das Adelsgeschlecht von Waldenfels Lichtenberg besiedeln durfte.
    5. Bad Steben hat es seit der Teilung Deutschland immer wieder gut verstanden sich die Filetstücke, welche durch die Zonenrandförderung diesem Bereich zu kamen, zu sichern. Das setzte sich nach der Wiedervereinigung fort und gewohntes aufzugeben bzw. zu teilen fällt schon schwer. Dass das notwendig wäre ergibt, dass eine zeitgemäße Schieneninfrastruktur auch heute noch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor ist.

    Das sind meine Gedanken zu diesem Thema. Manchmal kommt mir der Gedanke “Warum sich soviel Gedanken um diesen abgelegenen Teil Oberfrankens machen, wenn die Bürger dort nicht mitziehen, was ja augenscheinlich so ist. Sollen Sie doch mit dem was ihnen ihre politische Führung vorsetzt leben. Es scheint ja allen zu gefallen wenn selbst der BU sich gegen eine Reaktivierung stemmt als ob es ob den Weiterbau des Frankenschnellweges in Nürnberg ginge.” Dann sage ich mir “Auch das gehört zur Meinungsbildung in einer Demokratie und durch JA-Sager allein entwickelt sich eine Gesellschaft nicht weiter. Dazu gehört allerdings auch der Dialog auf Augenhöhe den ich vermisse oder hat er schon, ohne dass ich ihn bemerkt habe, stattgefunden?

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