DB reaktiviert stillgelegte Strecken incl. HTB

Mehr klimafreundlicher Bahnverkehr in der Fläche: DB reaktiviert stillgelegte Strecken

22.06.2021

DB belebt 20 Strecken mit 245 Kilometern Gleis neu • Weitere Strecken für den Personen- und Güterverkehr für Wiederinbetriebnahme identifiziert • DB-Netz Vorstand Jens Bergmann: „Jeder Kilometer Gleis ist aktiver Klimaschutz“

HTB ist unter Nr. 14 dabei !

Quelle unter:
https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Mehr-klimafreundlicher-Bahnverkehr-in-der-Flaeche-DB-reaktiviert-stillgelegte-Strecken–6248500?view=&contentId=1170726

OTZ:
https://www.otz.de/regionen/bad-lobenstein/blankenstein-hoellentalbahn-wird-reaktiviert-id232603121.html

BR24:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/trendwende-db-will-hoellental-und-werrabahn-reaktivieren,Sb43Ny9

FRANKENPOST:
https://www.frankenpost.de/inhalt.hoellental-werratal-bahn-reaktiviert-zwei-strecken-in-oberfranken.680d23ed-196a-480f-8336-9547396541e0.html

4 Gedanken zu „DB reaktiviert stillgelegte Strecken incl. HTB“

  1. Hallo Fritz, liebe “Mitstreiter”,
    das ist heute eine sehr gute Nachricht, endlich! So könnte die “Verkehrs-
    wende” vor Ort klappen, hoffentlich wissen alle “Akteure” nun mit dieser Entscheidung etwas anzufangen..!?
    Auch die “Schellenberg-Spange” in Hof ist und bleibt machbar (Steigung!), Hof, als alte Eisenbahner-Stadt, käme schneller in eine prima Mittelpunkt-Lage! So geht “optimale Stadt- und Regional-Entwicklung”!

  2. Nun, da wurde in der letzten Woche viel Wind gemacht um die “sogenannten” Reaktivierungen der Deutschen Bahn.
    Leider fallen viele Eisenbahnfreunde, Redakteure in den Medien auf diese Pressmitteilung herein und preisen die DB als Heilsbringer.
    Wer aber genau hinsieht, der merkt, ups irgendwas stimmt da nicht.
    Nehmen wir die Strecke Blankenstein – Marxgrün (Fränkische Höllentalbahn).
    Die Presse berichtet so, als wenn sich die DB entschlossen hätte, die Strecke zu reaktivieren.
    Weit gefehlt, denn im Kästchen neben der Grafik steht………Konzeptidee, also nix von wir packen es an.
    Die DB wird aus eigenem Antrieb und mit eigenem Geld auch keine Bahnstrecke reaktivieren.
    Für ein oder zwei Güterzugpaare am Tag auf der Höllentalbahn wird die DB ihre Geldschatulle nicht öffnen, also müssen Gelder aus anderen Töpfen her.
    Eine NKU für den SPNV wird wohl unter eins bleiben, außer die Strecke wurde schon vorher für den Güterverkehr ertüchtigt, sodass die Kosten für die Infrastruktur in der NKU nur noch eine unwesentliche Rolle spielen.
    Unverständlich auch, dass sich die Allianz Pro Schiene hier vor den DB Karren spannen lässt, denn die meisten in der Pressemitteilung genannten Strecken sind entweder Konzeptideen oder schon planfestgestellt und kurz vor dem Baubeginn.
    Für Homburg-Zweibrücken soll ab 2021/2022 Baugeginn sein, den Anstoss zur Reaktivierung gab allerdings nicht die DB sondern das Land Rheinland-Pfalz und der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Süd in Kaiserslautern, sowie der Verkehrsverbund Rhein- Neckar.
    Hier wird mit 90% Zuschuss des Bundes reaktiviert (NKU 1,24), die Länder Saarland und Rheinland-Pfalz teilen sich den Rest.
    So wird sich auch auf der Höllentalbahn die DB finanziell nicht beteiligen, sondern es müssten Zuschüsse aus der Gleisanschlussförderung oder dem Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz fließen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schieneng%C3%BCterfernverkehrsnetzf%C3%B6rderungsgesetz

    Zu Überlegen wäre auch, dass nicht mehr die DB als Infrastrukturbetreiber auftritt, sondern die Länder oder ein privates Unternehmen, dann könnte eine Reaktivierung als NE Bahn (Nicht Bundeseigeneeisenbahn) finanziell günstiger ablaufen als nach DB Standard.

    1. Wer in der Ex DDR aufgewachsen ist kennt das Spiel mit Beziehungen und Seilschaften der SED zur genüge, aber es gibt eine Partei deren Seilschaften in Zusammenarbeit mit den Himmelskomikern noch viel vetrackter sind: Der Laden heisst CSU und hat Bayern noch voll im Griff. Gründungs- und Tagungsort dieser Partei ist Filzhofen. Solange ein Scheuer und seine CSU Autolobby am Ruder sind wird sich da nichts ändern. Bahnfans brauchen sich bloss mal das Trauerspiel der Werrabahn anzusehen. Die Trasse ist teilweise überbaut, obwohl es keinen formalen Entwidmungsbeschluss des EBA gibt. Jahrelang war hier auch die CSU im Lautertal und im Coburger Amt an der Täte. Aber, trefflich wurde von Brüdern und Schwestern in der Zone und deutscher Einheit geschwafelt. Man kennt das Spielchen ja, Katholik und gesündigt, rein in den Beichtsuhl zum Reinwaschen von der Sünde damit erneut ohne Gewissensbisse neu gesündigt werden kann. Im Höllental wird von denen ähnlich gehandelt. Aber Vorsicht, in der Hölle sprudelt es. Amen

  3. Na also! – Ministerpräsident Markus Söder nimmt Stellung beim CSU-Bezirksparteitag in Selb:
    “Der Minsterpräsident wandte sich auch an die Kommunalpolitik. Es könne nicht angehen, dass in München immer Forderungen erhoben würden und zu Hause würden dann Vorhaben wie neue Bahnlinien und auch Windkraftwerke durch Proteste verhindert.”
    (Frankenpost vom 05.07.2021, Seite 3, Bayern und die Region)

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