Höllentalbahn im MDR Thüringen Journal

17.03.2026 MDR Thüringen
Ein Bericht von Uwe Kelm

Am 17.03.2026 wurde der vor Ort aufgenommene  Bericht im Thüringen Journal gesendet. Gedreht wurde dabei im Zellstoffwerk MERCER in Blankenstein, an der Strecke im Höllental und  bei den  Modellbahnfreunden Oberland im Vereinsheim Lobenstein.

Im Journal ab ca. Minute 20:

https://www.ardmediathek.de/video/mdr-thueringen-journal/mdr-thueringen-journal-vom-17-maerz/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MjMwMC81NTYzMTktNTM1MjIx

 

2 Kommentare zu „Höllentalbahn im MDR Thüringen Journal“

  1. Die Reaktivierung der Höllentalbahn wäre – nein, IST – einfach längst überfällig! Ohne Auto kommt man kaum zwischen den eigentlich benachbarten Landkreisen Hof und Saale-Orla-Kreis hin und her. Marxgrüner Bürger könnten, wenn die Höllentalbahn wieder befahren werden würde, etwa auch mit dem Zug nach Blankenstein zu Diska einkaufen fahren. Oder mal in die Feengrotten nach Saalfeld. Oder in die Lobensteiner Ardesia-Therme.
    All das ist für potentiell interessierte Besucher aus dem Landkreis Hof ohne Auto nur sehr umständlich erreichbar. Zwar fahren alle paar Stunden Busse über die Landesgrenze, aber eben auch nur recht unregelmäßig…

    Die Höllentalbahn muss her – und sie würde dem FFH Höllental wesentlich weniger schaden als die überteuerten und unnötigen Brücken! Im Bereich der heutigen Höllentalbahn-Trasse wachsen keine großen Bäume, sondern nur Unterholz und Gestrüpp – wenn das mal entfernt würde, wäre es kein Verlust, sondern sogar gut für das Ökosystem!

    Leider erschweren in den letzten Jahren auch noch die NIMBYs vom „Bündnis Höllental“ das Vorhaben…

  2. Hallo Herr Bulin,
    Ihr Kommentar ist zutreffend bis auf einen Punkt:
    In Anbetracht der niedergehenden Wirtschaftskraft, verbunden mit künftigem Wohlstandsverlust, aufgrund des drastischen Bevölkerungsschwundes im Lkr Hof ist u. a. eine touristische Attraktion gerade dort unverzichtbar. Ich verfolge die Hängebrückendiskussion von Anfang an und weiss aus Erfahrung (kenne etliche), dass eine deraritge Brücke immer ein Gewinn für die betreffende Region ist. Aus diesem Grund hat auch Herr Glauber die Baugenehmigung schon vor 6 Jahren erteilt.
    Diese beiden rekordverdächtigen Brücken würden mit Sicherheit der meisten Bewohner in der Stadt Lichtenberg als auch in den Landkreisen in Oberfranken und Thüringen zum Wohle gereichen. Die 2017 prognostizierten Besucherzahlen von jährlich 400000 – die meiner Meinung nach mit Sicherheit erreicht würden – wurden zwar inzwischen halbiert, sind aber immer noch beachtenswert.
    Allerdings sehe ich den Wert der Frankenwaldbrücken für die dortige Gegend
    n u r in Verbindung mit der Reaktivierung der HTB;
    denn ein zusätzlicher Autoverkehr mit entsprechendem Flächenverbrauch, z. B. durch riesige, teure (jährliche Unterhaltskosten über 100000 €) Parkplätze wäre kontraproduktiv. Der zu erwartende Besucherstrom muß und darf nur mittels eines attraktiven, reaktivierten Zugverkehrs auf der Strecke Hof – Hölle -Lichtenberg – Bad Lobenstein usw. bewältigt und gesteuert werden – was übrigens auch der Stadt Bad Steben zu Gute käme. Dann ein Shuttlebus vom Bhf Lichtberg hoch zur Stadt würde eine evtl. Autoflut nicht aufkommen lassen.
    Ich sprach mit einigen Geschäftsleuten in Lichtenberg, alle befürworteten diese Brücken. Andererseits verhelte man auch nicht, wenn sich nicht bald an Wirtschaftskraft dort etwas ändert, würden sie wegziehen – was teilweise auch schon geschah.
    Auf einen gravierenden Schwachpunkt an der Höllentalbrücke muß ich hinweisen: Es darf doch nicht wahr sein, dass sie am Ende, also auf der Eichensteinseite keinen Aus- bzw. Abgang hat und somit alle Besucher wieder zurück gehen müssen. Wer kam denn auf so eine Schnapsidee? Damit wären nicht nur sämtliche Amortisationskostenkalkulationen illusorisch, sondern auch das Wandererlebnis drastisch reduziert – mit entsprechenden negativen Folgen. Wurde vielleicht aufgrund dessen die potentielle Besucherzahl halbiert?
    Ich hoffe auf eine baldige Reaktivierung der HTB in Verbindung mit dem Bau der beiden exzellenten Touristenakttraktionen, der Frankenwaldbrücken.

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