Holzzug aussenrum

SETG fährt mit ER 20-03 einen Probezug Tschechien – Blankenstein

Aktualisierung 27.04.2021

Dazu haben die  Gegner der Höllentalbahn veröffentlicht, ZPR hätte einen Wasserstoffzug eingesetzt, um bei den Medien Eindruck zu machen.
Tatsächlich hat ZPR einen Testzug aus Tschechien fahren lassen, mit einer konventionellen Diesellok (>> weil es noch gar keine Wasserstofflok mit enstprechender Leistung gibt), aber mit Flüsterbremsen. Der Zug war tatsächlich so leise, dass einige offenbar zu falschen Schlussfolgerungen gelangt sind. So leise wollen wir auch künftig von Bayern nach Thüringen durch’s Höllental fahren…

Laufweg Sonntag 18.04.2021 Marktredwitz-Greiz

Laufweg Montag 19.04.2021 Greiz-Blankenstein

alle Bilder copyright by HOELENNETZ: Stefan Winkler, Fritz Sell, Bernd Wiederhold

Derzeit läuft die Ausswertung dieser Testfahrt. Nach vorliegen der Ergebnisse berichten wir an dieser Stelle.

Ein Gedanke zu „Holzzug aussenrum“

  1. Nach der Wiedervereinigung war es doch für jeden Mitbürger unseres Landes klar, dass man, wo immer möglich, getrennte Schienen- und Straßenverbindungen so schnell wie möglich und nach dem neuesten technischen Standard wieder herstellen würde.
    Heute, gut 30 Jahre später, ist es angesichts der damals noch nicht so erkennbar dramatischen Klimakrise, der weiter dramatisch wachsenden Weltbevölkerung, der in allen Ländern wachsenden Motorisierung mit zunehmend überfüllten bzw verstopften Straßen.. und dies zu allen Tages- und Nachtzeiten, für jeden Menschen, der wie Schopenhauer sagt “einen geregelten Verstand hat” hat, klar, dass der Fokus viel stärker auf gut funktionierende Schienenverbindungen zu legen ist, ob das nun in jedem Fall kurzfristig immer “rentabel/wirtschaftlich ” ist oder nicht; not-wendig sind langfristige Überlegungen:
    wenn man , wie in diesem Fall, nur eine 5km lange Lücke schließen muss, um eine alte, inzwischen wichtiger als vorher gewordene Strecke (Güterverkehr) wieder in Betrieb zu nehmen, noch dazu nicht entwidmet und von wichtigen Firmen gewünscht und finanziell unterstützt, da muss man doch von allen guten Geistern verlassen sein, dieses Vorhaben abzulehnen.
    Der Autoverkehr wird zunehmen, mir erbarmungsloser Sicherheit… wo werden energetisch und ökologisch mehr Ressourcen geschont, die Schönheit der Natur mehr respektiert, die Eingriffe in die Landschaft auf das absolute Minimum und der Lärm mehr reduziert als auf der Schiene?
    Außerdem: für jeden Menschen kommt in seinem Leben die Zeit, wo er nicht mehr Auto fahren kann, wo er nicht mehr beweglich ist und auf ein gut funktionierendes Transportsystem und wo immer aus den oben genannten Gründen möglich, das der Schiene, angewiesen ist…. das seinen Nachkommen zu hinterlassen, heißt in die Zukunft zu planen und über den Tellerrand hinauszuschauen.
    Klaus H. Geinitz, Amberg, Zinnebeis 10a

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