Werner Rost ist nicht mehr unter uns !

14.12.2021 Ein Nachruf von HOELLENNETZ e.V

Heute hat uns eine mehr als traurige Nachricht ereilt:
Werner Rost, freier Mitarbeiter der FRANKENPOST  ist nicht mehr unter uns.

Werner Rost hat die Verkehrsinitiative HOELLENNETZ von Anfang an journalistisch und manchmal auch ein Stück darüber hinaus begleitet.

Seine ganz besondere Sicht auf die Welt der Eisenbahn hat unsere Wahrnehmung geschärft und oft positiv gelenkt.

Unzählige Presse-Berichterstattungen, Interviews, Treffen, gemeinsame Aktionen, Telefonate – auch spontan spät Nachts zu Neuigkeiten bleiben in Erinnerung.

In Würdigung nachfolgend einige Bilder von unserer Höllentour
mit dem Zug von Blankenstein nach Marxgrün am 25.09.2010

Interview im Zug mit dem damaligen Bundesvorstand von PRO BAHN Karl-Peter Naumann
Interview im Bahnhof Saalfeld mit vL.: Siegfried Wetzel damaliger MdL im Landtag Thüringen, Jürgen Köcher, Michaele Sojka damalige MDL im Landtag Thüringen, Bernd Leidel Stadt Saalfeld, K.P. Naumann und Werner Rost
Interview in Greiz
mit vL: Fritz Sell, Stefan Winkler, Werner Rost, Ernst Egelkraut †
Zum Ende der Tour von Blankenstein nach Marxgrün über 220 km Bahnfahrt: Werner Rost im Frankenwaldregen.

Und noch ein unvergessliches Bild (aus Dezember 2004) von Werner Rost: Ein Siemens Desirio BR 642 auf der Selbitzbrücke im Höllental.

Fotomontage von Werner Rost: Ein Dieseltriebwagen der Baureihe VT642 der Deutschen Bahn bei der Fahrt durch das Höllental zwischen Blechschmidtenhammer und Hölle im Landkreis Hof. Die Bahnstrecke ist seit 1971 stillgelegt und soll durch eine neue Infrastruktur-Gesellschaft für den Güterverkehr reaktiviert werden. Die Initiative Höllennetz erhofft sich auch durchgehende Personenzüge zwischen Hof, Marxgrün und Saalfeld.

Lieber Werner, uns bleibt nur noch DANKE zu sagen !

4 Gedanken zu „Werner Rost ist nicht mehr unter uns !“

  1. Ich bin sehr traurig. Mit dem Ableben von Werner Rost verlieren wir nicht nur einen umtriebigen und im Bahnwesen fachlich sehr versierten Journalisten. Sein Tod reißt auch menschlich eine Lücke in unseren Kreis der Mitstreiter und Bahnfreunde. Werner Rost war ein bescheidener aber engagierter Zeitungsjournalist, der wohltuend sachlich und nie unqualifiziert geschrieben hat. Ich werde seiner in langjähriger Verbundenheit stets positiv gedenken.

  2. vor Jahren bin ich mit einer Gruppe, geführt von Werner Rost, einen Tag in CZ gewesen.
    Horni platni, mittelalterlichen Tagebau, Bergbesteigung, viel Eisenbahn; war ein sehr schöner Tag und sehr gut gemacht.

  3. Lieber Werner,

    deine Fähigkeit und Leidenschaft, aus einem „berichtenswert“ ein „lesenswert“ oder gar „nachahmenswert“ zu machen, hat viele erfreut und mich immer wieder beeindruckt.

    Vielen Dank für dein Engagement für eine bessere Mobilität bei uns in der Region!

  4. Wir trafen Werner in Asch, als er über den Fluchtzug aus der CSSR vor 70 Jahren berichtete. Auch hier schilderte er eindrucksvoll ein Beispiel der Bahn mit ihren Auswirkungen auf die Menschen. Mit ihm wird der Frankenpost, Oberfranken und den Nachbarregionen ein profunder Eisenbahnkenner fehlen. Und das jetzt wo die Bahn eine wichtige Rolle in der Verkehrswende spielen soll.

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