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Aktuelle Argumentationen contra/pro HTB auf der Seite
Facts
Wer mitdiskutieren will, kommt daran nicht vorbei.

Die Ankündigung der Deutschen Bahn am 22.06.2021 bundesweit 20 stillgelegte Strecken für eine Reaktivierung zu untersuchen, ist für die die Höllentalbahn nach wie vor relevant und wird derzeit durch den Freistaat Thüringen weiter konkretisiert.
Aus dem Freistaat Bayern kommt wie gewohnt aus CSU Kreisen nichts fachlich unterstützendes oder fadenscheinige Gegnerschaft.

Der Kickoff zur Reaktivierung der HTB und vieler anderer Bahnstrecken muss gerade aus aktuellem Anlass infolge wirtschaftspolitischer und energiepolitischer Gründe beim Bund mit der DB AG und aus ökologischen Gründen (Abwägung UVP) bei der EU liegen.

Die durch HOELLENNETZ im Laufe der Jahre erfassten Fakten+Argumentationen können in diesem Prozess weiter als Beitrag dienen.

„Brauchen verbindliche Prüfung und Priorisierung einer Schienenanbindung bei Gewerbe- und Industrieflächen“

PM Allianz pro Schiene

Berlin, 17.11.2022. Im Vorfeld der Beschlussfassung des neuen Raumordnungsgesetzes durch den Bundesrat sehen der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Allianz pro Schiene und DIE GÜTERBAHNEN erheblichen Nachbesserungsbedarf, vor allem in den Bereichen Planungsbeschleunigung und Schienenanbindung.

Dirk Flege, Geschäftsführer der gemeinnützigen Allianz pro Schiene: „Die Bundesregierung hat in ihrer Koalitionsvereinbarung versprochen, deutlich mehr Geld in Schieneninfrastruktur als in neue Straßen zu investieren. Bei der Anbindung neuer Gewerbegebiete macht die Ampelkoalition aber weiter wie bisher: der Straßenanschluss wird zu 100 Prozent aus Steuergeld bezahlt, der Schienenanschluss wird nicht einmal obligatorisch geprüft und muss mit Privatgeld und bürokratischen Anträgen kofinanziert werden.

Den gesamten Artikel lesen Sie unter:

https://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/brauchen-verbindliche-pruefung-und-priorisierung-einer-schienenanbindung-bei-gewerbe-und-industrieflaechen/

„Klimaschutz im Verkehr wird weiter vertagt“

Allianz pro Schiene kritisiert fehlende verkehrspolitische Neuausrichtung im Eckpunkte-Papier der Bundesregierung zum Klimaschutz

…… DIE SCHWEIZ

Rekord geglückt: Längster Personenzug der Welt auf Bündner Schienen

Dass die Schweiz mit Ihrer Bahn mehr als gut aufgestellt ist, dürfte jedem Kind (ohne CSU Parteiausweis) bekannt sein. Aber nein, man ruht sich nicht darauf aus, sondern setzt mal wieder ein mächtiges Event oben auf.

Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=SBqHj5euqWI

Ein knapp zwei Kilometer langer Personenzug hat am Samstagnachmittag (29.10.2022) das berühmte Landwasserviadukt im Kanton Graubünden überquert.
Hundert Waggons, sieben Lokführer, fast zwei Kilometer. Die Rhätische Bahn hat einen Rekord aufgestellt.

Die Rhätische Bahn hat es geschafft: Der längste Reisezug der Welt hat am Samstagnachmittag die 25 Kilometer lange Unesco Welterbestrecke in Graubünden erfolgreich gemeistert. Der Rekordzug war fast zwei Kilometer lang und wurde von sieben Lokführern gefahren.

Um 14.00 Uhr startete die 3000 Tonnen schwere Zugkomposition in Preda GR. Die Rekordversuchsfahrt führte über eine anspruchsvolle Bergstrecke bis nach Alvaneu GR. Der Zug überwand auf der 46-minütigen Fahrt auf der Unesco-Welterbestrecke Albula/Bernina knapp 800 Höhenmeter, passierte zwei Kehrtunnel sowie zwei weitere Schleifen und überquerte den berühmten Landwasserviadukt.

Er setzte sich aus 25 Triebzügen des Typs Capricorn zusammen. Die 100 Waggons addierten sich zu einer Länge von 1.910 Metern. Die Rekordkomposition wurde von sieben Lokomotivführern gefahren. Zudem waren 21 Techniker an Bord. Um sicher am Ziel anzukommen, fuhr der längste Personenzug der Welt mit einer Geschwindigkeit von lediglich 30 bis 35 Kilometern pro Stunde.

Während einer halben Stunde durften 150 geladene Gäste mitfahren. In Bergün begaben sich diese dann auf ein Festgelände, auf dem rund 3.000 Personen die Schlussetappe bis zum Landwasserviadukt via Livestream mitverfolgen konnten.

Unter den Gästen befinden sich Vertreter aus der Politik, wie der Bündner Regierungsrat Mario Cavigelli (Mitte) sowie National- und Ständeräte aus dem Bergkanton. Weiter finden sich Peter Spuhler, Konzernchef des Zugbauunternehmens Stadler Rail, der CEO von Siemens Schweiz, Gerd Scheller, und der Graubündner Kantonalbank-Chef Daniel Fust auf der Gästeliste.

Anlass für den Weltrekordversuch ist das 175-Jahre-Jubiläum der Schweizer Bahnen, das dieses Jahr gefeiert wird. Die RhB wolle zum Jubiläum eine Pioniertat realisieren, liess sich der Direktor Renato Fasciati im Sommer 2022 in einer Mitteilung zitieren.

Damit soll der Tourismus gefördert werden. Nun will die RhB ihn im Guinness-Buch der Rekorde eintragen lassen.