Herzlich willkommen bei HOELLENNETZ e.V.

Für die Höllentalbahn wird 2020 spannend. Als nächstes stehen die Ergebnisse der Untersuchungen zu den von VDV+APS vorgeschlagenen deutschlandweit Top 10 Reaktivierungsprojekten an. Die örtlichen Untersuchungen sind wohl schon geschehen, wurden in Hölle und BF Lichtenberg doch oft weisse PKW mit Kennzeichen F – DB gesichtet.
Avisiert hierfür war der März 2020, unter Corona wird’s wohl noch dauern bis ein solch weitreichendes  Thema wieder angemessen auf der Agenda steht.

4 Gedanken zu „Herzlich willkommen bei HOELLENNETZ e.V.“

  1. Ich bin für die Wiederaufnahme der Verbindung Marxgrün-Blanken-stein. Diese Verbindung wäre ebenso für den Tourismus Bayern-Thüringen ausserordentlich nützlich.

  2. Ich finde die Frage auf der Karte sehr Interessant: “Erinnert das nicht sehr an Schwarzburg?” Aus dieser Frage könnte man eine Vielzahl von Verbindungen zwischen dem Höllen- und dem Schwarzatal ziehen: Beide waren einst äußerst beliebte Touristenziele, deren Naturschönheit immer noch besticht, beide aber etwas in Vergessenheit geraden sind. In beiden ist man um eine Förderung des Tourismus bemüht, um wieder dem alten Status einer Sommerfrische gerecht zu werden, hier unteranderem mit einem Museumskomplex auf einem der historisch bedeutensten Schlösser Deutschlands, dort mit einer waghalsigen Brückenkonstruktion. Im Schwarzatal gibt es (noch) eine Bahn, die für den Tourismus keine unwichtige Rolle spielt, auch als Zubringer von Saalfeld und Arnstadt bzw. Erfurt zur Oberweißbacher Bergbahn. Verkehrspolitische Entscheidungen, wie der Rückbau der Strecke von Bad Blankenburg nach Rudolstadt-Schwarza – bis dahin fuhren die Züge in der Relation Rudolstadt-Katzhütte – und das Verkommenlassen der Infrastruktur in den 90ern erschwerten das Bestehen der Bahn. Zwar sind der Auto- und Busverkehr große Konkurrenten, aber wegen der oben erwähnten touristischen Bedeutung sieht man derzeit von Stilllegungen ab. Ich denke auch im Höllental sollte man von der eigentlichen Wirtschaftlichkeit absehen, denn die Strecke wäre nicht nur eine Bereicherung für den Tourismus auf beiden Seiten des Frankenwaldes, sondern auch ein enormer Gewinn für diese strukturschwachen Gegenden, vorallem Bad Lobenstein und Umgebung würde von einer ordentlichen Eisenbahnverbindung Richtung Süden profitieren.

  3. Wie wäre es denn die Debatte zur Höllentalbahn mit Innovation anzufachen?!
    Beispielsweise dass die Gütertransporte von Hof nach Blankenstein, bzw. Remptendorf in einem Feldversuch mit Wasserstoff-Lokomotiven durchgeführt werden. Zwei Lokomotiven mit dieser Antriebsart würden für die Strecke völlig ausreichen. Ein von Höllensprudel oder Naturschützern als Horrorszenario befürchteter Unfall bei dem Kraftstoff austritt und das Grundwasser verseucht, kann somit ausgeschlossen werden und zusätzlich würden keine schädlichen Abgase das Höllental und entlang der gesamten Strecke die Umwelt mehr belasten.
    Die Politik könnte somit ein deutliches Zeichen für die Verkehrs- und Umweltwende setzen und die Region rund um die Strecke stärken.

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